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Sturm

Richtiges Verhalten bei Sturm

Einfache Regeln zum Verhalten bei Sturm 

  • Stellen Sie Ihr Fahrzeug möglichst vor einem Sturm in die Garage. 
  • Sichern Sie lose Gegenstände (Mülltonnen, Gartenmöbel,...) rund um Ihr Haus.
  • Halten Sie sich möglichst im Gebäude auf und wenn möglich vermeiden Sie es ins Freie zu gehen.
  • Niemals bei Sturm in Waldgebiete spazieren. Rechnen Sie aber auch in der Stadt mit umherfliegenden Gegenständen, abstürzenden Dachziegeln usw.
  • Halten Sie besonders Abstand zu Baugerüsten und Hochspannungsleitungen.
  • Verzichten Sie darauf, Sturmschäden während des Unwetters zu beseitigen. 

 

Wann kann die Feuerwehr helfen?

Bei Unwetterlagen gehen sehr viele Notrufe in den Feuerwehrleitstellen ein. Die alarmierten Einsatzkräfte stellen meist aber fest, dass es sich um Lagen handelt, die kein Eingreifen der Feuerwehrkräfte notwendig macht. Dies kann ein Problem darstellen, wenn die Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge für vermeidbare Einsätze gebunden werden und richtige Notfälle erst verzögert abgearbeitet werden können.  Damit das Leitstellenpersonal und die Einsatzkräfte vor Ort entlastet werden hier einige weiterführende Informationen.

Bei abgerissen Ästen sollten Sie überprüfen, ob Sie diese nicht selbst gefahrlos von der Straße entfernen können. Reinigungsarbeiten von kleinem Geäst sind nicht Aufgabe der Feuerwehr. Bitte sichern Sie eventuelle Gefahrenstellen bis zum Eintreffen von Einsatzkräften mittels Warndreieck oder Warnblinker ab. Sollten Sie sich nicht sicher sein, rufen Sie den Notruf und schildern Sie ganz genau die Situation. Dieser kann die nötigen Einsatzkräfte dann informieren. 

Umgestürzte Bäume werden nur dann durch die Feuerwehr entfernt, wenn eine unmittelbare Gefährdung für Verkehr, Sachwerte oder Personen besteht. Wenn die Bäume auf Straßen oder Häuser gekippt sind, oder zu kippen drohen. Die Feuerwehr greift nicht ein, wenn Bäume auf Privatgrundstücken umgestürzt sind,ausser es liegt eine Gefährdungslage vor z.B. der Baum gefährdet den Verkehr. 

 

Reanimation

Reanimation

Ein Leben retten!

Mit dem einfachen Merkschema PRÜFEN - RUFEN - DRÜCKEN können Leben gerettet werden!

Aber was beutet das Merkschema eigentlich und wie funktioniert eine Reanimation?

PRÜFEN:

  • Prüfen Sie ob die Person ansprechbar ist.
  • Sprechen Sie die Person direkt an "Hören Sie mich?" 
  • Schütteln Sie die Person an den Schultern und sprechen Sie weiter.
  • Hören Sie auf die Atmung. Hat die Person keine oder eine nicht normale Atmung?

RUFEN:

  • Rufen Sie direkt die 112 an und schildern Sie den Vorgang und Ihre gewonnen Erkenntnisse aus dem Punkt PRÜFEN!
  • Oder beauftragen Sie eine umherstehende Person mit dem Absetzen des Notruf.

DRÜCKEN:

  • Beginnen Sie umgehend mit der Herzdruckmassage. 
  • Legen Sie den Brustkorb frei.
  • Legen Sie den Handballen auf die Mitte der Brust und anschließend die andere Hand darüber.
  • Verschranken Sie die Finger der oberen Hand und halten Sie die Arme durchgedrückt.
  • Beginnen Sie zu drücken. Der Brustkorb sollte sich 5-6 cm senken.
  • Drücken Sie 100 bis 120 mal die Minute.
  • Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft.
  • Geschulte Helfer sollen eine Mund-zu-Mund-Beatmung im Verhältnis 2x Beatmungen zu 30x Herzdruckmassagen.

Mit Hilfe dieser Vorgehensweise kann Jeder ein Leben retten!